Unsere Prunkhunde Amy und Otto stellen sich vor:
Ich stamme aus einer Labradorzucht in der Nähe von Regensburg und mein eigentlicher Name ist Queen vom Labertal. Da meinen Menschen das aber zu lang war, tauften sie mich Amy. Nun bin ich schon 8 Jahre alt. Die ersten 5 Jahre verbrachte ich als Einzelhund, wurde also reichlich verwöhnt, was ich natürlich in vollen Zügen genoss.
Dann fuhren wir in den Sommerferien nach Griechenland, was immer ganz schön ist, aber die Fähre gefällt mir nicht so gut, weil man da keinen Grünstreifen findet.
Meine Menschen fahren immer mit einem großen Auto in der Gegend herum, in dem sie auch schlafen, ich glaube sie nennen es Wohnmobil, oder so.
So kam es, dass wir eine Nacht auf dem Parkplatz von Epidaurus, irgendsoeinem antiken Theater, wo man angeblich eine Münze fallen hören kann, übernachteten.
Dort gab es viele streunende Hunde, und einer davon war in so jämmerlichem Zustand, dass meine Menschen ihn mitnahmen. Sie nannten ihn Otto (Den Namen finde ich ja nicht gerade angemessen für einen Griechen...) Erst fand ich den ja ziemlich eklig, weil der Räude hatte, also hab ich erstmal Abstand gehalten, aber als er nach ein paar Tagen ein wenig zu Kräften gekommen war, da fing ich an ihn zu mögen und wir spielen seitdem gerne und viel miteinander und machen dabei einen Riesenlärm.
Seitdem sind wir also zwei, was mir aber eigentlich viel besser gefällt, weil der Otto einfach für jeden Quatsch zu haben ist, sei es den Mülleimer auszuräumen oder kläffend durch den Garten zu rasen. Ja, der Otto ist eben genausoein Satansbraten wie ich.
Ottos Geschichte:
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Iassas, ich bin der Otto. Wie alt ich genau bin, das weiß ich selber nicht, aber ich glaube so knapp 4 Jahre. Meine jetzigen Menschen haben mich in Griechenland aufgelesen, weil ich ziemlich krank war. Ich musste alle zwei Meter stehenbleiben, um mich zu kratzen. Ich war auch ganz schön kahl vom vielen Kratzen und Schlecken, teilweise auch blutig. Außerdem war ich voll mit Schuppen und war total abgemagert. Alles in allem sah ich erbärmlich aus.
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Wir fuhren zu einer griechischen Tierärztin, die Deutsch spricht. Sie sagte, ich hätte Räude und verschrieb mir allerlei Mittelchen.
Zu meinem Leidwesen musste ich auch abgeduscht werden... Pfuiteufel...
An den ersten Tagen schlief ich die meiste Zeit in dem komischen Wohn-Auto. Wenn nicht, kämmte mein eines Frauchen mir stundenlang die Schuppen aus dem Fell und danach sah ich schon passabel aus.
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Als ich mich ein bisschen erholt hatte, fing auch der Hund den sie dabei hatten, an, mich zu beachten, und mit meinem unglaublichen Charme brachte ich meine neue Frau dazu, mit mir zu spielen.
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Zurück in Deutschland erholte ich mich prächtig, und jetzt bin ich ein rundum gesundes Kerlchen und quitschfidel. Am liebsten zerkaue ich Bleistifte und mein Lieblingsessen ist Nudeln. Ich bin ein ziemlich hübscher Kerl und bei den Frauen sehr beliebt. Meine Frauchen sagen, ich hätte einen an der Klatsche, ich weiß nicht, was sie damit meinen, aber ich glaube, es ist ein Kompliment.
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